fremdKörper

Gleichwohl wissend, dass verschiedene Strukturen aufeinander treffen, möchten sich das SETanztheater und das Stadttheater Ingolstadt miteinander verschachteln und die Ensembles vermengen. Die zu erwartenden Betriebsstörungen werden von beiden Kooperationspartnern willkommen geheißen. Gemeinsam stellen sie ihre jeweiligen Arbeitsweisen und Strukturen in Frage.

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Future Shock

Mit FUTURE SHOCK möchten die Kammerspiele München und die Künstlergruppe GIESCHEand eine poetische Liaison zwischen Technologie und Theater stiften: Gemeinsam begeben sie sich auf eine Forschungsreise entlang der Frage, wie neue technologische Errungenschaften unsere Lebensweisen sowohl beeinflussen als auch widerspiegeln. Nach dem erklärten Ende der Utopien und weitverbreiteter Visionsverweigerung ist die Zukunft zurück und befeuert in Form von neuen und neuesten Technologien den Glauben an das Kommende.

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GOETHE :: VOM VERSCHWINDEN

Neue Sichtweisen auf Goethe und sein Werk performativ erlebbar machen - nicht weniger haben sich der der Verein für Raum und Zeit und das Deutsche Nationaltheater Weimar zum Ziel ihrer gemeinsamen Arbeit gesetzt. Im August 2016 soll das Schießhaus Weimar zum Ort der intimen Begegnung mit dem Klassikdichter werden: Mit Kopfhöreren ausgestattet, bewegen sich die Besucher einzeln durch einen Raumparcours, der sie mit Situationen und Menschen aus Goethes Leben und Werk konfrontiert.

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Gog/Magog

Mit "Gog/Magog" veranstalten das Performance-Label internil, die israelische Künstlerin Moran Sanderovich und der Berliner Theaterdiscounter eine "apokalyptische" Desinformationskampagne in vier Etappen, die Netzdiskurse zu aktuellen Krisen erforscht. Auf jeder Etappe ihrer Reise durch die Faktenschlachten des Internets lassen sich die selbst ernannten Stammesmitglieder an einer anderen Feuerstelle nieder und deuten die umliegenden Trümmer des Realen.

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Hoch die internationale Solidarität!

Das Berliner Theaterkollektiv Futur II Konjunktiv und das Theater Trier untersuchen über zwei Spielzeiten die politischen Emotionen der Angst und der Solidarität als Motivation politischen Handelns. In Marx’ Geburtsstadt gehen sie dem Ruf "Hoch die internationale Solidarität!" nach und erforschen das Potential der politischen Emotionen in unterschiedlichen theatralen Formaten - von Interventionen im Stadtraum bis hin zu Inszenierungen. Geplant sind eine Soliparty, ein Stadtparcours des Wünschenswerten, ein Planspiel der ökonomischen Solidarität und ein Fest der Trierer Solidarität.

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Künstlerhaus 2.0

Das junge Offenbacher Gestalterkollektiv YRD.Works, bestehend aus Yacin Boudalfa, David Bausch und Ruben Fischer, und das Team des Mousonturm unterziehen die Idee „Künstlerhaus“ einer fundamentalen Revision: Künstlerhaus 2.0 sucht nach unterschiedlichen Dispositiven eines postdisziplinären Künstlerhauses der Zukunft, das sich von den Paradigmen gegebener architektonischer, institutionalisierter und kulturpolitischer Setzungen befreit. YRD.Works sind Nonkonformisten: Ihre Aktionen bewegen sich außerhalb gängiger künstlerischer Produktions- und Verwertungssysteme.

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Mister Dynamit

Mister Dynamit, Klarname Bob Urban, ist die Hauptfigur einer Spezialagenten-Groschenromanreihe. In fast 400 Episoden darf Mister Dynamit als deutscher James Bond eine eigene Zigarettenmarke rauchen, dicke Autos fahren, Ladys verführen und nebenbei Freiheit, Marktwirtschaft und Vaterland retten. Aber wo früher klare Feindbilder im Weg standen, die es wegzuballern galt, durchforsten heute riesige Rechenzentren das Alltagsleben von Durchschnittsbürgern. Nerds kramen in unserem traurigen Alltag nach Mustern und Wiederholungen.

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MONYPOLO - LIEBE DEIN SYSTEM

Kapitalismus in Zeiten der Globalisierung ist das Thema, dem sich die Kooperation des Theaterkollektivs PRINZIP GONZO mit dem Ballhaus Ost in Berlin widmet. Ausgangspunkt im ersten Jahr ist das Motiv der spanischen Konquistadoren des 15. Jahrhunderts. Unter dem Motto Conquista werden die Stationen des Lebens von Hernán Cortés’ und die Eroberung Mexikos in fünf theatralen Episoden aufbereitet - immer mit der Frage im Blick, welche Zusammenhänge zwischen dem historischen Eroberungsgeist und heutigen Maximen wirtschaftlichen Erfolgs bestehen.

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Neue Unternehmer braucht das Land

In der ökonomisch brach liegenden Region Oberspreewald-Lausitz begeben sich die Künstlergruppe „Wilske, Simoneit & Friends“ aus Hamburg und die NEUE BÜHNE Senftenberg gemeinsam auf die Suche nach neuen Unternehmern. Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren mit unternehmerischer Vision und unternehmerischen Willen werden eingeladen, ihre Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Zunächst verwandeln die Kinder die Große Bühne in eine Unternehmermesse. Dann entsteht neben dem Theater das mobile „Haus der Unternehmer“.

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Of Coming Tales

Das Junge Theater Bremen läutet gemeinsam mit kainkollektiv die Renaissance der Märchenzeit ein: Ausgehend von den politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen und Ereignissen unserer Zeit, die immer unmittelbarer in die Kinderzimmer gelangen, fragen sie nach aktuellen Fabeln und kommenden Geschichten. Welche Mythen spiegeln heute das Kultur- und Selbstverständnis unserer globalisierten Welt und wie können diese jungen Menschen erzählt werden? Welcher Formen der theatralen Erzählung bedarf es, um den Utopien, Phantasmen und Alpträumen der Gegenwart beizukommen?

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Performing Politics of Care

Der Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr und die Europäische Gemeinschaft für Kulturelle Angelegenheiten (EGfKA) beschwören die Gespenster der russischen Oktoberrevolution, des Mai '68 und des antifaschistischen Dramatikers Jura Soyfer (†1937) und überprüfen ihren Gebrauchswert für Gegenwart und Zukunft.

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