Alles geregelt? Wir spielen wirklich!

Das Junge Theater Münster und das Theater Fetter Fisch machten sich gemeinsam an die Erforschung der Rolle des Spiels für die Wahrnehmung von Wirklichkeit. Sie begaben sich auf die Suche nach der ästhetischen Erfahrbarkeit von Regel und Spiel, um diese mit narrativen und performativen Mitteln für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren erlebbar zu machen: Gibt es Wirklichkeit? Und wenn ja, wie viele? Warum ist deine Wirklichkeit eine andere als meine? Ist die Wirklichkeit so wie sie ist oder gestalte ich mir meine Wirklichkeit selbst?

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anders machen

Die Residenz des büro für zeit + raum wurde in einem ersten Schritt dafür genutzt, die verschiedenen Mitarbeiter der Wuppertaler Bühnen und KünstlerInnen der freien Szene in und um Wuppertal miteinander und mit dem büro für raum + zeit in Kontakt zu bringen. Hierfür wurde das Format morsen [1-8] entwickelt: In loser Folge fanden verschiedene "Kreuzungen" zwischen Schauspielensemble, internationalen Gästen, freien KünstlerInnen aus Wuppertal, Chor- und Orchestermitgliedern, OpernsängerInnen, Räumen, Dingen und Gedanken statt.

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Black Face Jena

Mal dir eine Maske, und du bist frei! - Mit dieser Ansage begann die zweijährige Kooperation von Mass & Fieber OST und dem Theaterhaus Jena. Das Projekt verstand sich als Recherche-Unternehmen zu Vaudeville, Varietätenkabinett und Varieté, mit dem Ziel, Varieté und Varietätenkabinett selbst auf die Bühne zu stellen. Ohne Scheu vor alten Formen und mit Jena und seiner vielfältigen Geschichte als Materiallieferant.

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CONVERSION. Eine deutsch-amerikanische Chogeographie

Foto: Felix Meyer-Christian

Im Sommer 2013 verließen die US-Soldaten Heidelberg. Zur gleichen Zeit begann die Recherche der costa compagnie aus Hamburg und des Theaters und Orchesters Heidelberg in der Region. Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern wurden geführt und Erlebnisse und Gedanken aus fast 70 Jahren gemeinsamer Geschichte zusammen getragen. Im Januar 2014 reisten vier der KünstlerInnen selbst in die USA. Auf ihrer Fahrt durch das Land sprachen sie mit zahlreichen ehemals in Heidelberg stationierten Soldaten und ihren Familien über deren Erinnerungen zwischen 1945 und 2013.

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Die Produktion von unwahrscheinlichen Produktionen

In drei unwahrscheinlichen Produktionen wollten die geheimagentur aus Hamburg und das Theater Oberhausen aller Krisenstimmung vor Ort zum Trotz Zukunft wieder als offenen Prozess erscheinen lassen, der kollektiv gestaltet werden kann. In einem temporären Wettbüro konnten Oberhausener Bürgerinnen und Bürger auf konkrete zukünftige Ereignisse setzen. In einem zweiten Schritt wurde in einer temporären Fabrik - der Factory - die Produktion von schönen und nützlichen Dingen wieder aufgenommen.

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eLBe: Über(n)flussgesellschaft

Das Gemeinschaftsprojekt der Landesbühnen Sachsen und der Tanztheatergruppe bodytalk aus Köln widmete sich dem Kulturraum, den die Elbe mit ihrem Flussverlauf in Sachsen markiert. Gemeinsam ging das Team zunächst auf eine mehrwöchige getanzte Wanderung entlang des Elbe-Radweges. Es gab gemeinsame Erkundungen in die ländlichen Elbregionen zwischen Torgau und Bad Schandau, wo in Gesprächen und Interviews sowie mittels interaktiver Performances und Happenings Eindrücke und Informationen über Land und Leute gesammelt wurden.

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Enacted Thinking

Im Rahmen der zweijährigen Residenz konnte der Mousonturm dem jungen Tänzer-Choreografen-Kollektiv MAMAZA ideale Bedingungen bieten, um an konzeptionellen, ästhetischen und produktionsorientierten Fragestellungen zu arbeiten. Die Verbindlichkeit der Arbeitssituation, der kontinuierliche Austausch zwischen Programm und Diskurs, zwischen den Künstlern und der Öffentlichkeit, die erhöhte Sichtbarkeit des international besetzten Trios am Haus und in den Medien sowie die Entlastung der Künstler von organisatorischen Aufgaben boten dem jungen Kollektiv optimale Entwicklungsmöglichkeiten.

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Fliehkräfte

Foto: Volker Beinhorn

Die Göttinger werkgruppe2 und das Staatstheater Braunschweig untersuchten spezifische Formen migrantischen Lebens in Braunschweig mit dem Fokus auf Bruchstellen zwischen Abschiebepraxis und gewünschter Zuwanderung. Im Zentrum des Projekts Fliehkräfte standen zwei dokumentarische Inszenierungen. Polnische Perlen blickte direkt in den bürgerlichen Alltag, wo Arbeitsmigranten dem deutschen Pflegenotstand entgegen wirken sollen.

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Game on Stage

Gemeinsam schufen die Berliner Künstlergruppe machina eX und das FFT Düsseldorf ein Entwicklungs- und Produktionslabor an der Schnittstelle von Computerspielen und Theater. machina eX' interaktive Theaterspiele und die hochgradig vernetzte Arbeitsweise des Produktionshauses FFT Düsseldorf bildeten die Basis für ein auf zwei Jahre angelegtes, partizipatives Theaterlabor. In Zusammenarbeit mit externen Experten und der regionalen Game-Szene wurden hier in fünf Phasen Elemente traditionellen Theaters und Strukturen von Computerspielen zu neuartigen Formen von Live-Performance verbunden

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Gemeinsam ein Profil erspielen

„Identität, Profil, Verantwortung“ - dieser Themenkomplex war Ausgangspunkt der Zusammenarbeit des Theater Handgemenge aus Neubrandenburg mit dem Theater Vorpommern in Greifswald. Die erste gemeinsame Produktion Surrogates - mein zweites Ich kreist in einer Mischform aus Puppenspiel und Schauspiel um die Frage von Identität und Authentizität im hochtechnisierten Zeitalter.

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La Bremencité

Das zentrale Thema von Gintersdorfer/Klaßen sind die kulturellen Unterschiede zwischen Afrika und Europa sowie die Übersetzungs- und Übertragungsarbeit der von beiden Kontinenten stammenden Darsteller. Im Rahmen der Doppelpass-Residenz am Theater Bremen konnte diese Auseinanderesetzung verstetigt sowie auf das gesamte Theater und die Stadt ausgeweitet werden.

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