DANIEL SCHRADER: FÜR ECHTE FREIRÄUME

Künstler/innen und Theaterhäuser befinden sich häufig in der Situation, Kompromisse eingehen zu müssen zwischen ihren eigentlichen künstlerischen Interessen und den Zielen von Förderprogrammen. Was die Theater dringend benötigen würden, wären Freiräume mit größtmöglicher Unabhängigkeit von politischen Impulsen, Wünschen, Aufträgen und Forderungen.

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ERSTE EVALUATION DES DOPPELPASS (2012 – 2015)

Die Kulturstiftung des Bundes hat nach der zweiten Förderrunde eine Evaluation des Fonds in Auftrag gegeben. Im Zentrum standen drei Fragen: Welche Wirkungen des Fonds auf die deutsche Theaterlandschaft zeichnen sich für die Projektpartner bislang ab? Welche Veränderungen hat das Programm bei den Projektpartnern bewirkt? Welche Faktoren haben eine hilfreiche bzw. eine hinderliche Rolle gespielt?

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JULIAN KAMPHAUSEN: RICHTIG AUF TOUREN

Gastspielorientiertes Produzieren und erfolgreiches Touring sind für viele Gruppen und Theater eine große Herausforderung. Von der Konzeption des Projekts über die Gastspielakquise und -planung bis hin zur Durchführung. Beim jüngsten Doppelpass-Jahrestreffen wurden Voraussetzungen und Handlungsempfehlungen diskutiert.

 

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Dirk Baumann: Immer wieder neu - Kooperationen sind Beziehungsarbeit

Die Debatte um Kooperationen zwischen freien Gruppen und Stadttheatern polarisiert. Good Cop und Bad Cop sind offenbar ausgemacht. Und die Diskutanten scheinen sich sehr sicher, mit wem sie es auf beiden Seiten zu tun haben. Aber es gibt weder die eine Gruppe, noch das eine Stadttheater – und jede Arbeitsbeziehung muss sich neu entwickeln, hat ihre eigenen Bedürfnisse und Anforderungen. Wer erfolgreich kooperieren will, der muss sich darauf einlassen, sich selbst neu und (neue) Partner (neu) kennen zu lernen.

 

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Philipp Schulte: Doppelpass – und dann?

Der Fonds „Doppelpass“ fördert neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Stadttheatern und Künstler/innen der freien Szene. Unter welchen Bedingungen können diese Kooperationen gelingen? Wer profitiert von der Ermöglichung experimenteller Ansätze in historisch gewachsenen, institutionellen Strukturen? Welche Risiken und Nebenwirkungen erzeugen diese Kooperationen, und welche blinden Flecke?  Vier Beobachtungen und vier Forderungen.

 

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Tobi Müller: Wachstum oder Wandel?

Die Debatte über das Verhältnis von Freier Szene zum Stadt- und Staatstheater geht nicht vorbei, wenn man sie nur lange genug aussitzt. So lange die Kernfrage nicht gelöst ist, wirkt es wohlfeil, an ihre überschrittene Haltbarkeit zu erinnern. Die einen gähnen oder sind genervt, dass man sie überhaupt noch führt; die andern schweigen aus Höflichkeit. Oder aus Angst, Chancen zu verbauen. Doch das Problem gibt keine Ruhe.

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