Theater und Netz - Konferenz am 3. und 4. Mai 2014 in Berlin

Das Online-Theaterportal nachtkritik.de und die Heinrich-Böll-Stiftung laden am Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai zur zweiten gemeinsamen Konferenz Theater und Netz in die Heinrich-Böll-Stiftung ein. Die Veranstalter stellen sich folgende Fragen: "Wie wirkt sich die Netzkultur auf Praxis und Produktionsbedingungen des künstlerischen Schaffens aus? Gestalten digitale Spielformate sukzessive auch die Gesellschaft? Wie wird das Theater der Netzgesellschaft funktionieren?"

Die Panels und Workshops sind hochkarätig mit Künstler/innen und Expert/innen aus Wissenschaft, Theater und Netz besetzt. Eingeladen sind beispielweise Dirk von Gehlen (Journalist und Autor), Christian Diaz (Aktivist und Künstler), Friedrich Kirschner (Professor für digitale Medien im Puppenspiel), Jens Best (Wikimedia), Annemie Vanackere (Künstlerische Leiterin HAU) und Linda Breitlauch (Professorin für Game Design).

Weitere Infos und das ausführliche Programm der Konferenz stehen hier bereit: theaterundnetz.de

Unser Lesetipp zum Thema: "Der digitale Spiralblock. Twitter und Theater – Wie die Sozialen Medien im Theater funktionieren (könnten)" von Anne Peter auf nachtkritik.de. Die Autorin hinterfragt den Einsatz von mobilen Geräten und digitalen Formaten im Theater: "Doch es gibt auch ein paar Verrückte, die meinen, Mobiltelefone im Theater seien nicht der Untergang des Abendlandes, sondern könnten eine neue Art der Kulturvermittlung befördern, ja vielleicht sogar eine neue Art der Rezeption und des Austauschs ermöglichen, womöglich die Kunst verändern." Werden sich Formate wie z.B. TweetUps oder die Twitter-Theater-Woche durchsetzen?

Hinterlassen sie einen Kommentar