Tamáss

Was macht eigentlich die (künstlerische) Identität aus? Über zwei Jahre hinweg haben das Musiktheater des Staatstheater Mainz und das Mannheimer Oriental-Jazz-Ensemble LebiDerya unter dem Stichwort „Tamáss“ praktisch an dieser Fragestellung geforscht: Grenze, aber auch Berührung kann der arabisch-persische Begriff umfassen und bringt damit die Spannweite von (musikalischen) Begegnungen auf dem Punkt. Wie prägen uns nun Kultur, Herkunft und Sozialisation und beeinflussen unsere (künstlerische) Identitätsfindung? Gemeinsam mit Ensemblemitgliedern, Musikern des Philharmonischen Staatsorchesters, Gästen aus Deutschland und dem arabischen Raum erkundet dieses Hörtheater den Themenkomplex mit musikalischen und szenischen Collagen. Das Publikum nimmt auf der Bühne des Staatstheater Mainz Platz und wird ganz unterschiedliche künstlerische Persönlichkeiten kennenlernen, die ihre Musiken miteinander konfrontieren lassen. Keine Fusion-Weltmusik steht hierbei im Zentrum, sondern das harte Neben-und Miteinander von starken musikalischen Identitäten, die zu neuen und ungehörten Schichtungen führen werden.

Vorstellungen sind am 3.6.2017, sowie am 5.06.2017, 16.06.2017, 19.06.2017, 21.06.2017

Nach einer Grundidee von Joss Turnbull
In Kooperation mit dem Ensemble LebiDerya

BESETZUNG

Künstlerische Leitung: Anselm Dalferth und Joss Turnbull
Inszenierung: Anselm Dalferth
Ausstattung: Lisa Maline Busse
Licht: Peter Maier
Dramaturgie: Lars Gebhardt

Mit: Alexandra Samouilidou, Maren Schwier (Opernstudio), Geneviève King, Ziad Nehme, Abdel Karim Shaar, Ghassan Sahhab, Joss Turnbull, Johannes Stange, Stephan Kirsch, Nicola Hein, Mihail Katev, Victor Bustamante, Malte Schaefer, Judith Falzerano

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