Lucky Strike on Tour - Teil 3 "Aus der Puste in Berlin"

  In Berlin waren wir im Rahem des No Limit Festivals zu Gast im Ballhaus Ost. Direkt eine Woche nach unserem Frankfurtbesuch merkte man allmählich allen SKART-Mitgliedern die Anstrengungen einer solchen Tour an. Auch die für unsere Hüpfburg etwas kleine Bühne des Ballhaus Ost und die auf Grund des Festivals kurze Aufbauzeit ließ uns vorerst nicht aufatmen. Jedoch waren wir alle überrascht wie schnell und problemlos der Aufbau hier doch von statten ging, mag es an unserer Teameinspielung oder an dem unermüdlich freundlichen Technikerteam des Ballhaus Ost gelegen haben: Vermutlich an der Mischung aus beidem!  

 

Somit gingen unsere beiden Aufführungen am 14. und 15.11. hier vor ausverkauften Reihen ziemlich reibungslos über die Bühne. Große Aufregung gab es allerhöchstens hinter der Bühne, als die Hüpfburg an einer nicht geplanten Stelle der zweiten Aufführung plötzlich die Luft ausging. Auch unsere Hüpfburg scheint also mal der Atem auszugehen. Jedoch konnte Stephan, unser Bühnenbildner und Schlumpf vom Dienst, wie immer das Problem - im Schlumpfkostüm natürlich - beheben. Dem Publikum sei dieser kleine Fauxpas wohl gar nicht aufgefallen. 

 

 Da nun mehr als die Hälfte unserer Tour vorbei ist und nur noch zwei von fünf Ziele vor uns liegen, ist es Zeit für eine kleine Zwischenbilanz. Diese kommt diesmal von Anton (11 Jahre alt), unserem Musiker: 

"Die letzte Fahrt, also nach Berlin war ganz gut. Wir hatten ein Hotel, in dem wir waren, und wir waren in Zimmer aufgeteilt, immer zu zweit, und diesmal war meine Mutter mit dabei. Insgesamt waren alle ganz nett, aber manchmal war es auch nervig miteinander. Es gab immer so kleine Streitereien zischen bestimmten Leuten. 

Sonst hab ich sehr doll gespart, weil Frühstück haben wir im Hotel bekommen und wir haben beim Festival Gratisessen gekriegt. Ein bisschen habe ich natürlich trotzdem ausgegeben, zum Essen - ich habe mir zum Beispiel einmal abends eine Pizza gekauft, und Sprite getrunken. 

 Insgesamt war es ziemlich cool, ich werde auf jeden Fall weiter mitmachen, aber was schade ist, ist dass Matti nicht mehr mitmacht, ich weiss nicht genau, warum. Aber ich spiele alleine trotzdem noch die Musik, und das ist toll. Wir hatten zwei Aufführungen in Berlin, und einmal ist die Hüpfburg einfach ausgegangen und hatte keine Luft mehr. Dann war sie ziemlich schwabbelig.  Die lustigste Szene ist die, wo wir auf der Hüpfburg springen und das 1-2-3-in-die-Ecke-Springen machen! Und Saltos! Viele Zuschauer erschrecken sich, wenn sie das Gewehr der Katze sehen."

 

 Nun bleiben noch zwei Wochen bevor wir das erste Mal Deutschland verlassen und in der Schweiz auf der Bühne des Roxy Theaters Basel unser Glück (ver)suchen. Bis dahin bleibt für alle Beteiligten (auch der Hüpfburg) hoffenltich genung Zeit sich zu erholen, Kraft zu tanken und vor allem: durchzuatmen! 

1 Kommentare
  1. anon
    Nov 24, 2015

    Ich finde das sehr gut! Opa Klaus

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