Hörtheater: Zwischentöne (UA)

Neuland für Ohren, Hirn und Augen: Der Reiz des Anderen bestimmt diese Lecture Performance, in der Improvisationen auf die Interpretation von Kompositionen treffen. Mit der iranischen „Tombak“ (Trommel) oder der im orientalischen Raum beheimatete Kastenzither „Qanun“ erklingen auch weniger bekannte Instrumente, und das Gehörte wird mit Details über die Besonderheiten unterschiedlicher musikalischer Stile wie der arabischen Kunstmusik, des Jazz und der klassischen eropäischen Musik verbunden.
Das Mannheimer Ensemble Lebi-Derya, Künstler des Staatstheater Mainz und Diskussionspartner aus der Wissenschaft wagen sich auf unbekanntes Terrain vor – doch keine Angst, denn „Geduld und Humor sind zwei Kamele, die dich durch jede Wüste bringen“ (arabisches Sprichwort). Die Akteure untersuchen theoretisch und praktisch, was genau eigentlich ein „Maqam“ ist, welchen Einfluss unterschiedliche Aufführungssituationen auf das Empfinden des Publikums haben und wie die mündliche Weitergabe von Musik das Hören beeinflusst.

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